Lada Priora mit 280PS |
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| Geschrieben von Avtomoto am 14.08.2009 |
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Als WTCC-Fahrzeug ist der Priora einigen vielleicht schon bekannt, doch jetzt gibt es auch für "Normalsterbliche" einen Lichtblick: der Priora soll auch als Sportversion auf den Markt kommen. Zwar in begrenzter Anzahl, aber immerhin!

Widmen wir uns also gleich einmal dieser Version. Der weiße Priora im Gewand eines Safety Car wirkt, verglichen mit der Rennversion, natürlich erstmal recht unspektakulär, jedoch sollte man sich die Ausstattung zu Gemüte führen:
- neues aerodynamisches Bodykit
- härte Federn (vermutlich auch weitere Veränderung am Fahrwerk)
- 17 Zoll Alufelgen
- und das wichtigste zum Schluss: der neue aufgeladene Motor mit bis zu 120PS!
Über den Preis, die Stückzahl und den Zeitpunkt der Markteinführung ist noch nichts genaues bekannt. Geht man jedoch davon aus, dass es die Sportversion nur mit der "Lux"-Ausstattung und sportlicheren Fahrer- und Beifahrersitzen geben wird, so kann man davon ausgehen, dass AvtoVaz diese Version in etwa bei 400.000 Rubel(ca. 9.000€) ansiedeln wird. Sofern diese Version auch den Weg nach Deutschland findet, wird der Preis sicherlich dem Markt hier angepasst und dürfte sich damit vermutlich auf ca. 15.000€ belaufen.

Kommen wir nun zur Rennversion: von einer völligen Neuentwicklung kann man hier leider nicht sprechen. Von den Daten und der Technik her ist dieser Wagen mit der alten Lada-110 Version vergleichbar. Doch AvtoVaz spricht von wesentlichen Verbesserungen bei der Gewichtsverlagerung, dem Fahrwerk und dem Antrieb samt Motor.

Der Vierzylinder-Motor mit zwei Litern Hubraum und 16 Ventilen mit der Bezeichnung C20XE liefert 280PS bei 8500 U/min oder 265Nm bei 5600 U/min. (von der Bezeichnung und den Daten her ist es ein Motor aus dem Hause Opel, der auch im Opel Calibra zum Einsatz kam)
Offen gesagt verliert der Priora mit den jetzigen Einstellungen sehr schnell gegen andere Konkurrenten. Doch LADA sichert zu, dass der vorgestellte Wagen noch in der Entwicklungsphase ist und man ihn noch nicht richtig abgestimmt hat.
Doch nicht nur die neuen Abstimmungen des Wagens sollen LADA zu Ruhm und Ehre verhelfen, sondern der erfahrene britische Rennpilot James Thompson.

Solang der Wagen aber nicht auf Trab ist, wird auch Thomson nichts reissen können. In einem Testlauf erreichte er nur Platz 22 nach Zeit. Das ist sogar vier Plätze schlechter, als die Zeit seines Kollegen Jaap van Lagen im 110. Schlussendlich wurde diese Zeit sogar annuliert, da der Wagen den technischen Vorschriften der WTCC nicht entsprach.

Thompson und der Rest des Teams gehen im Moment nicht von schnellen Zeiten und Siegen aus. Thompson verweist auf die lange Abstimmungszeit, bis der Wagen konkurrenzfähig ist. Dies kann zwei bis drei Jahre dauern.
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Quelle Zuletzt bearbeitet: 14.08.2009 um 02:00
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